top of page

B i o g r a p h ie

"Felicitas Brunkes Mezzosopran ist kostbar timbriert - er leuchtet in allen Lagen in schier unendlicher Farbenfülle" (BNN)

Diese Sängerin ist nuancenreich und vielseitig: heute steht sie als klassische Solistin auf der Opernbühne, morgen singt sie Chansons und Jazz um am nächsten Tag wieder Operetten, Oratorien und Liederabende zu präsentieren. Stimmlich schafft sie den Spagat perfekt und präsentiert auch in eigenen Programmen gern eine Genremischung aus Klassik und Crossover.

Die Mezzosopranistin, die eine klassische Gesangsausbildung im Bereich Lied und Musiktheater mit Auszeichnung der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Friedemann Röhlig und Prof. Hartmut Höll und Prof. Mitsuko Shirai abgeschlossen hat, fand im Studium durch die Arbeit mit der Sängerin Liv Solveig Wagner und dem Pianisten Prof. Daniel Fueter auch zum Jazz – und Chansongesang. Mit ihrem besonderen Stimmtimbre, ihrer Ausdrucksstärke und ihrem spielerischen Umgang mit der Musik begeistert sie das Publikum stets aufs Neue. Dieser erfolgreiche Spagat zwischen ernster Musik und Unterhaltungsmusik macht sie zu einer einzigartigen, vielseitigen Künstlerin, die auf allen Ebenen des Gesangs überzeugen kann.

Im Bereich Musiktheater wirkte Felicitas Brunke national und international als Solistin in zahlreichen Opernproduktionen mit, sowohl in freien Ensembles als auch an Häusern wie dem Badischen Staatstheater, dem Festspielhaus Baden-Baden, der Philharmonie Berlin in Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem Kulturkasino Bern und der deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Sie erhielt die Möglichkeit, mit Dirigenten wie Stephan Asbury, Mario Venzago, David Crescenzi, Hans - Christoph Rademann und Sir Simon Rattle zu arbeiten. Überdies war sie bereits Gast bei den Schwetzinger Festspielen und dem Würzburger Mozartsommer, aber auch bei kleineren Festivals wie dem Salonfestival Karlsruhe und der Liederabendreihe Wort+Ton von Prof. Markus Hadulla. Zu ihrem Opernrepertoire gehören unter anderem die Rolle des Orlofsky aus der „Fledermaus“ und die Titelpartie aus „Prinz Methusalem“ von Johann Strauss, Galatea aus „Aci, Galatea e Polifemo“ von G. F. Händel, Polly aus der „Dreigroschenoper“ von Kurt Weill, die Rolle der Mary Gerold aus „Tucholskys Spiegel“, eine Uraufführung von James Reynolds und die Rolle der Mutter/Tsippie aus „wo die wilden Kerle wohnen“ von Oliver Knussen sowie viele weitere Partien klassischer und zeitgenössischer Werke. Auch im Bereich der Kirchenmusik hat sich die Mezzosopranistin schon einen Namen gemacht und arbeitete unter anderem mit dem Elbipolis Barockorchester Hamburg und der Gächinger Kantorey. Neben zahlreichen Kantaten und Messen gehören große Werke wie das Weihnachtsoratorium, die H-Moll Messe und das Magnificat von J.S. Bach, die Petite Messe Solennelle von Rossini und der Elias von Mendelssohn sowie zeitgenössische Werke wie das Magnificat von Carl Rütti oder Considering Matthew Shepard von Craig Hella Johnson in ihrem Repertoire. Darüber hinaus ist die vielseitige Künstlerin bekannt für ihre eigenen, vielseitigen Konzertprogramme, die sie gerne mit Klavier und kleinem Kammerensemble besetzt, in welchen sie Klassik und Crossover gekonnt miteinander verbindet und das Publikum begeistert.

In Karlsruhe konnte man sie als Jazz – und Chansonsängerin bereits im „Tollhaus“, im „Tempel“, beim „CoolSummerJazz“ unter der Leitung von Prof. Peter Lehel, in der „Hemingway Lounge“ ,dem „Jazzclub Karlsruhe“ und dem Bundesverfassungsgericht hören. Darüber hinaus sang sie im Rahmen der Städtepartnerschaft Karlsruhe – Krasnodar in der Philharmonie Krasnodar, trat im Capitol Mannheim zusammen mit dem Pianisten Frank Duprée auf und umrahmte den „Gutedel-Preis 2023“ in Neuenburg am Rhein. 2025 gab sie erstmals neben Operettenproduktionen auch einen Chansonabend in Zürich CH.

Felicitas Brunke ist Stipendiatin der Yehudi Menhuin Stiftung und des Richard Wagner Verbandes. 2010 gewann sie einen 3.Preis beim Hochschulwettbewerb, 2016 wurde sie Finalistin beim internationalen Othmar - Schoeck – Wettbewerb in Brunnen CH und 2017 Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2022 erhielt Felicitas Brunke ein Stipendium der GVL und produzierte ihre erste CD „Femme fatale“ mit Titeln aus der Klassik und dem Crossover.

 

 

 

 

Vita
Repertoireliste Oper
20220211-cd-cover-felicitas0554-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg
bottom of page